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| Mi. 19.10., 20.00 Uhr Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen (d.a.i.) | |
Horizontlinien der Viola |
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Elegien von Brahms bis Kieckbusch
– Begegnungen von Klassik, Neuer Musik und Improvisation Kompositionen für Viola, Harmonika, Stimme, Klavier und Schlagzeug von Johannes Brahms, Max Reger, Igor Stravinsky, Adolf Busch, Morton Feldman, Borah Bergman und Uli Johannes Kieckbusch. Inspiriert durch den Namen der Veranstaltungsreihe Jazz & Klassik Tage versucht der Komponist und Multi-Instrumentalist Uli Johannes Kieckbusch beide Musikbereiche zu verbinden. Werke aus dem 19. bis 21. Jahrhundert werden nicht nur gegenübergestellt und mit Improvisationen kommentiert, sondern die Improvisation greift zeitweise ganz frech in die Komposition ein. So dienen beispielsweise Brahms-Fragmente als Ausgangsmaterial für Kieckbuschs Improvisationen. Der rauchig melancholische Klang der Viola durchzieht wie ein roter Faden den Abend. Ganz unterschiedliche Elegien sind zu hören, das Innehalten wird ausgekostet, und einer der Meister des langsamen Tempos darf dabei nicht fehlen: Morton Feldman, bei dem Kieckbusch selbst noch Studien betrieben hat. Dorothee Alberts, Viola Uli Johannes Kieckbusch, Klavier, Harmonika Joachim Gröschel, Schlagzeug und Perkussion www.uli-johannes-kieckbusch.de Eintritt: AK 15,- € AK ermäßigt 12,- € VVK 15,- € VVK ermäßigt 12,- € VVK inkl. aller Gebühren Veranstalter: Uli Johannes Kieckbusch Kartenvorverkauf Reservix Anfahrt |
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2014


Uli Johannes Kieckbusch ist sowohl Komponist
als auch ein äußerst kreativer und vielseitiger Musiker. Er begann
seine Karriere als Pianist und Klarinettist, hat sich jedoch im Laufe
der Jahre zu einem Multi-Instrumentalisten entwickelt. In seinem
Ensemble "TanGoHarMoniKa" steht die Mundharmonika im Vordergrund, für
die Kieckbusch spezielle Stimmungen entwickelt hat. Doch wird er sich
mit seinen Liebesliedern auch als Sänger und mit seinen
"Komprovisationen" auch als Pianist präsentieren. Auf dem Programm
stehen ausschließlich Kompositionen von Uli Johannes Kieckbusch.
Peter Antony studierte zuerst in Leeds Mathematik und Computer-
wissenschaften bevor er nach Deutschland kam, um sein Leben ganz der
Musik zu widmen. 2002 initiierte er das Theaterprojekt "stagefright
projects", für das er das Musical "The Trip" komponierte, welches die
Problematik der Jugend behandelt – den täglichen Kampf auf der langen
Reise zum Erwachsensein. Unzählige Auftritte mit den verschiedensten
Künstlern und Ensembles, Theaterproduktionen und Tonaufnahmen im
Inland und Ausland bezeugen sein Können als Komponist und Pianist.
Michael Schneider war in seiner Jugend in diversen Jazzbands
wöchentlicher Gast beim NDR und allen Jazzklubs in und um Hamburg.
Danach studierte er an der Lübecker Musikhochschule. 1980 wechselte er
dann in das E-Musik-Lager und wurde Solokontrabassist beim
Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg. Daneben spielt er im
Ensemble "arkestra convolt" (Weltmusik zwischen Tunesien und
Schwarzwald) und im Trio "Tangoemoción".
Joachim Gröschel studierte Schlagzeug und Perkussion an der
Hochschule für Musik in Würzburg. Auch er ist sehr vielseitig, wirkte
neben seinen Jazz- und Weltmusik- Combos bei Musical- und
Theaterproduktionen am Theater-Ensemble Würzburg, am Spielwerktheater
Augsburg und am Theater Lindenhof Melchingen mit und war beim
Wittgenstein-Projekt an der Ruhr-Universität Bochum beteiligt. Ein
weiterer Bereich ist die Arbeit mit Musik und Computer
(Maschinensinfonie, Glockensinfonie).
Regina Emilsson-Soergel, aufgewachsen in Tübingen, schloss ihre
Studien in Hamburg und Basel (dort bei Hatto Beyerle) erfolgreich mit
dem Konzertexamen ab. Nach Jahren der Praxis in großen
Sinfonieorchestern (Saarbrücken, Mannheim, Stuttgart) und
Weiterbildungen u.a. in Barock-Viola führt sie nun – Mutter von vier
Töchtern – zusammen mit ihrem Mann Arni Emilsson die Musikschule
Do-Re-Mi, ist Mitglied zahlreicher Kammerensembles und konzertiert
regelmäßig mit dem Tübinger Kammerorchester.
